Nachdem sich die Leipzigerinnen noch am Mittwoch in einem Trainingsspiel knapp mit einem Treffer gegen den polnischen Gastgeber KGHM Metraco Zaglebie Lubin durchsetzen konnten, unterlag man im Aufeinandertreffen beim zweiten Spiel des „Henryka Kruglinskiego“ – Gedächtnisturniers am Ende mit 28:20. Betreits zur Pause liefen die Messestädterinnen beim Stand von 15:11 einem vier-Tore Rückstand hinterher und schafften es bis zur Schluss-Sirene nicht, diesen zu verkürzen. Am Ende kassierte man eine 28:20 Niederlage.
Im dritten Spiel am heutigen Sonntagmorgen wartete das bis Dato noch ungeschlagene Team von SPR Lublin auf den HCL, welcher sich nach den zuletzt schwachen Auftritten einiges vorgenommen hatte. Und auch hier schien bis zur Pause (15:11) alles nach Plan zu verlaufen, doch erneut ging der Spielfluss der Deutschen im zweiten Abschnitt etwas verloren. Zudem scheiterten die Leipzigerinnen insgesamt sechs Mal frei vor dem gegnerischen Gehäuse und verspielten so den eigentlich sicheren Sieg. Am Ende musste man sich knapp mit 27:28 geschlagen geben.
„Vielleicht ist es ganz gut, dass die Mannschaft nach den teilweise sehr überzeugenden Leistungen beim Turnier in Wittlich sieht, dass noch längst nicht alles passt. Wir haben eine harte Woche im Trainingslager mit sehr intensiven Einheiten hinter uns, demzufolge kamen die Turnierergebnisse hier in Polen für mich auch nicht überraschend. Wir haben bis zum Saisonstart noch viel Zeit und wissen, wo es noch klemmt und an was wir noch arbeiten müssen.“ sagte Leipzigs Cheftrainer Stefan Madsen zum Verlauf des Trainingslagers und Turnieres in Polen.
Die Leipzigerinnen machten sich direkt nach der Siegerehrung am Nachmittag auf den Rückweg in die Messestadt. Bereits am Dienstag empfängt der deutsche Rekordmeister ab 16 Uhr in der kleinen Arena den Frankfurter HC zum nächsten Testspiel, am Mittwochnachmittag ist ein gemeinsames Teambuilding im Kanupark Markkleeberg angesetzt.