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Leipziger Internetzeitung vom 01.05.2012

HC Leipzig vs. Buxtehude 27:26 - "Buxtehude-Woche" erfolgreich eröffnet

 

 

Dass sich Leipzig und Buxtehude im Final4 um den DHB-Pokal nur im "Verliererduell" um Platz 3 gegenüberstehen würden, hatten wohl vorher die Wenigsten erwartet. Spannend war die Partie trotzdem, endete erneut erst nach Siebenmeterwerfen. Doch diesmal behielt der HCL die Nase vorn.

 

HCL-Bezwinger Oldenburg ist deutscher Pokalsieger 2012. Im Finale am Sonntag ließen sie Bayer Leverkusen beim 35:30 keine Chance. Die vermeintlichen Favoriten Leipzig und Buxtehude durften sich hingegen nur noch um die ungeliebte "goldene Ananas" streiten. "Das bestätigt meine These, dass wirklich jede der vier Mannschaften den Cup gewinnen kann. Man muss Respekt vor jedem Gegner haben", entgegnete HCL-Manager Kay-Sven Hähner all jenen Stimmen, die im Vorfeld die Felle bereits klar verteilt wussten.

 

Nach dem emotionalen Tiefschlag im Final4-Halbfinale gegen den VfL Oldenburg hatten sich die Leipzigerinnen schnell wieder gestrafft. "Was blieb uns auch anderes übrig?", fragte Hähner rhetorisch, "Wir mussten ja aus der Nummer wieder rauskommen". An der Wiedergutmachung nicht mitwirken konnte Maura Visser, deren Knie über Nacht angeschwollen war. Dafür kamen alle anderen Spielerinnen des Kaders zu ihren Einsätzen. So hütete Julia Plöger diesmal ganze 40 Minuten lang den HCL-Kasten.

 

Die Partie ließ sich zunächst gut an für Leipzig, nach exakt 14 Minuten sah es beim 7:4 sehr vielversprechend aus. Auch beim 10:7 (20.) und 12:9 (26.) konnte die Drei-Tore-Differenz erneuert werden. Zur Halbzeit allerdings war schon wieder alles offen - Buxtehude hatte durch ein Dreierpack den 12:12-Ausgleich geschafft. Und plötzlich rannte Leipzig nach Wiederanpfiff einem Rückstand hinterher (12:14/ 33.), konnte erst durch Luisa Schulzes 16:15 in der 40. Minute wieder den Luxus der Führung genießen. Doch dieser Genuss wechselte nun mehrmals zwischen dem HCL (21:19/ 51.) und dem BSV (21:23/ 56.) hin und her. Logische Folge: Zum Ende der regulären Spielzeit hatte man sich noch nicht auf einen Sieger einigen können - ging mit 24:24 erneut in ein Siebenmeterwerfen.

 

Während sich Karolina Kudlacz - mit 9 Toren wieder die torreichste Leipzigerin, Anne Hubinger und Maura Visser - die dann doch noch einmal ins Geschehen eingreifen konnte - als HCL-Schützen schadlos hielten, konnte Ania Rösler ihren Ball nicht im Buxte-Tor unterbringen. Der BSV hingegen scheiterte gleich zweimal und verließ damit beim abschließenden 27:26 als Verlierer das Feld.

 

"Es war zwar noch nicht das, wo wir eigentlich hin wollen, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung", zeigte sich Manager Hähner hinterher versöhnlich. Richtig gute Laune würde er sicherlich bekommen, wenn seine Leipzigerinnen auch die bevorstehenden beiden Begegnungen gegen den Buxtehuder SV erfolgreich gestalten könnte. Gelänge dies, stände der HCL zum einen im Finale um den Deutschen Meistertitel und hätte zum anderen die Fahrkarte für die Champions League in der Tasche. Am morgigen Mittwoch, 19:30 Uhr gilt es dafür in der Leipziger Arena den Grundstein zu legen, um am Samstag - ebenfalls 19:30 Uhr - im Rückspiel den Sack hoffentlich zu zu machen.

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