Der HCL gewann das Endspiel gegen Byasen Trondheim in der heimischen ARENA vor 4.797 Zuschauern mit 25:22 und steht somit in der Hauptrunde der Champions League! Die Jensen-Sieben musste zunächst mit einem 12:13 Pausenrückstand in die Kabine gehen, schaltete aber in Hälfte zwei mehrere Gänge nach oben! Torfrau Katja Schülke bewies durch tolle Parden erneut Ihre Klasse für die Leipzigerinnen, die in Hälfte zwei um den Sieg fighteten und am Ende verdient gewannen. Durch den Einzug in die Hauptrunde der Königsklasse steht der HCL nun im Kreis der Weltbesten Acht Teams und schaffte dadurch einen bisher noch nie dagewesenen Erfolg für den Verein!

 

Was für ein Spiel! Was für eine würdige Kulisse! Was für ein Erfolg!

Der HC Leipzig schaffte durch den 25:22 Erfolg gegen Byasen Trondheim im Endspiel um den Einzug in die Hauptrunde der Champions League einen bisher für den Verein noch nie dagewesenen Erfolg und gehört nun zu den besten acht Mannschaften der Welt! Dabei sah es lange Zeit nicht nach Blau-Gelber Herrlichkeit auf dem Parkett aus, denn die Jensen-Sieben kam schwer in die Partie und leistete sich vor allem in der Offensive viele Fehler. Das am Ende doch noch gejubelt werden konnte, ist einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken, welche angeführt durch Kapitänin Schülke im Tor mit eindrucksvollen Paraden sowie einer Karolina Kudlacz in Bestform den Gegner im zweiten Spielabschnitt förmlich niederrang.

 

 

4.797 Zuschauer wollten sich diesen Champions League – Fight in der Leipziger ARENA auf keinen Fall entgehen lassen und sorgten bereits vor Beginn des Spiels für eine sensationelle Atmosphäre. Die Teams auf dem Parkett kamen allerdings nur müßig in die Partie, ja agierten teilweise übernervös und so mussten die Fans ganze fünf Minuten warten, ehe der erste Treffer gefallen war, welchen die Gäste per Siebenmeter erzielen konnten. 60 Sekunden später ließ Susann Müller dann aber auch die HCL-Fans erstmals jubeln, als Ihr Rückraumkracher genau im rechten Torwinkel unhaltbar einschlug. Die Norwegerinnen um Shooting-Star Camilla Herrem auf Linksaußen fanden nun zusehends besser in das Match, dem HCL hingegen unterliefen immer wieder Fehler im Spielaufbau, welche zu unnötigen Ballverlusten führten. Durch vier Gästetreffer in Folge mussten die Messestädterinnen nach 15 gespielten Minuten beim Stand von 3:7 bereits in der Anfangsphase einem 4-Tore Rückstand entgegensehen und Coach Heine Jensen nahm daraufhin folgerichtig seine Auszeit.

 

 

Die Leipzigerinnen hatten Ihrem Trainer da wohl ganz genau zugehört und nach einem Doppelschlag des HCL sorgte Renate Urne in der 17.Minute für den Anschlusstreffer zum 6:7. In dieser Phase des Spiels gelang nun den Gästen ganze fünf Minuten lang kein Treffer, erst das Tor zum 6:8 brachte kurzzeitig wieder Hoffnung. Doch Mette Ommundsen und Karolina Kudlacz antworteten mit den Leipziger Toren sieben und acht und keine 60 Sekunden später verwandelte wiederum Ommundsen einen Siebenmeter zur vielumjubelten ersten HCL-Führung des Spiels, welche Kudlacz kurze Zeit später durch Ihren Treffer gar auf zwei Tore ausbauen konnte. Spätestens jetzt glaubten alle anwesenden, das Spiel unter Leipziger Kontrolle zu sehen, doch erneut sündigte der HCL im Angriff, was Trondheim mit fünf Treffern in Folge quittierte und bis zur Pausensirene beim Stand von 12:13 für die Norwegerinnen mit einem Tor plus in die Kabinen gehen konnte.

 

 

Auch der erste Treffer der zweiten Hälfte gehörte den Gästen aus dem hohen Norden, Leipzig tat sich weiterhin schwer im Spielaufbau und selbst einfache Anspiele wollten nicht gelingen. Nach 38 Minuten lag der Deutsche Meister erneut mit drei Toren im Hintertreffen, fand allerdings nun zusehends über den Kampf besser ins Spiel und so war es Ania Rösler in Minute 41. Zunächst vergönnt, das Spiel mit ihrem Treffer zum 16:16 Ausgleich erneut offen zu gestalten. Beide Mannschaften schenkten sich nun nichts mehr und so ging es beim 18:18 in die letzten 10 Minuten des Spiels, welche der HCL für eine Galavorstellung der eigenen Klasse nutzte. Ungeachtet diverser äußerst fragwürdiger Entscheidungen des spanischen Unparteiischen-Gespanns sorgte zunächst ein Leipziger Doppelschlag durch Urne und Kudlacz für Entlastung ehe erneut die jetzt zur Hochform auflaufende Karolina Kudlacz die HCL-Führung nach 55 gespielten Minuten auf drei Tore anwachsen ließ (22:19). Tolle Paraden von Katja Schülke und eine hochkonzentrierte Abwehrleistung verhinderten ein erneutes herankommen der Gäste, der Rest war nach der Schluss-Sirene nur noch eine Blau-Gelbe Jubeltraube und das Leipziger Team feierte gemeinsam mit seinen Fans den Einzug in die Hauptrunde der Königsklasse!

 

 

 

 

 

HC Leipzig

25

 

Byasen Trondheim

22

Datum: 17.01.2010 15.45 Uhr
Spielstätte: ARENA Leipzig
Zuschauer: 4.797
Zeitstrafen:

HCL: 2x2 Min.; Byasen: 1x2 Min.

Siebenmeter: HCL: 3/2; Byasen: 5/4
Schiedsrichter: S.Ramirez und R.Lopez (ESP)
Multimedia: Die Bilder des Spiels
   
Spiele und HCL:  12 Katja Schülke
  25 Julia Plöger
  3 Mette Ommundsen (4/2)
  4 Sara Holmgren
  5 Anne Ulbricht
  7 Natalie Augsburg (4)
  8 Maike Daniels
  11 Sara Eriksson
  13 Luisa Schulze
  14 Karolina Kudlacz (7)
  15 Ania Rösler (1)
  17 Lisa Wiren
  22 Susann Müller (6)
  23 Renate Urne (3)
   
Spiele und Tore Byasen:   1 Kari Aalvik Grimsbo
  3 Marit Malm Frafjord (2)
  4 Pernille Wibe
  5 Goril Snorroeggen
  6 Vigdis Harsaker (3)
  7 Gina Lorentsen
  11 Ida Alstad
  15 Marie Henriksen
  16 Kathrine Hjelmeland
  17 Inga Berit Svestad (1)
  18 Mari Molid
  19 Raja Toumi (6)
  22 Iva Zamorska (5)
  77 Camilla Herrem (5)

 

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