68:54 Niederlage der HCL-Handballerinnen im Benefizbasketballspiel gegen den BBVL

"Frauen gemeinsam gegeneinander" lautete am heutigen Donnerstagabend das Motto beim Benefizspiel des HCL um 19.30 Uhr in der kleinen ARENA gegen den Basketballverein Leipzig, zu welchem über 150 Fans beider Vereine kamen. Dabei bewegten sich die Leipziger Handballerinnen durchaus auf unbekanntem Gebiet, denn der sonst so gewohnte kleine Lederball wurde dabei vom weitaus größeren Basketball ersetzt. Mit dieser Aktion versuchte der HC Leipzig, den aufgrund von Sponsorenabsprüngen finanziell angeschlagenen Eagles-Basketballerinnen auf seine Weise zu helfen. Zudem startete ab 18.00 Uhr auf den Internetseiten beider Vereine eine große Gemäldeauktion, die am 10.02.2010 um 22 Uhr endet und deren Erlös gänzlich dem BBVL zu Gute kommt. Basketballpräsidentin Monika Seidel, eine leidenschaftliche Hobbymalerin, portraitierte dabei jede Spielerin beider Vereine und stellte die Gemälde für die Auktion zur Verfügung!

 

Zwar ist das Basketballspiel an sich den HCL-Mädels kein gänzlich unbekanntes und wird von Coach Heine Jensen gern zur Erwärmung bei Trainingseinheiten praktiziert, doch gelten da stets die Schrittregeln des Handballs. Deshalb wurden zur Wahrung der Chancengleichheit (der Gegner spielt immerhin in der Bundesliga) auch vereinfachte Regeln festgelegt. Jeder einfach erzielte HCL-Korb ergab drei Punkte, die sonstigen „Dreierwürfe“ wurden mit je 4 Punkten gewertet. Auch die Spielzeit wurde von 4x10 auf 4x8 Minuten reduziert, als Schiedsrichter der Partie agierte BBVL-Coach Ritz Ingram. Namhafte Verstärkung erhielt der HCL auf der Trainerbank, wo Renate Urnes Freund Björn Deh, selbst Basketballspieler in Magdeburg, das alleinige Kommando übernahm und den deutschen Meister mit ganzem Elan zum Sieg führen wollte.

 

 

Doch auch die Leipziger Handballmädels hatten sich einiges vorgenommen und wollten sich keinesfalls unter Wert verkaufen! Gleich zu Beginn des ersten Viertels übernahm der HCL die Führung und konnte diese auch bis zu dessen Ende beim Stand von 18:20 behaupten. Mit Entsetzen musste man allerdings feststellen, dass die sonst so geläufigen Handballregeln beim Basketball so nicht gelten und zahlreiche „Fuß“-Rufe der Leipziger Bank blieben stets ungeachtet und sorgten für einige Lacher im Publikum. Kurz vor Ende des zweiten Viertels übernahm der BBVL dann die Führung und es ging beim 33:36 mit drei Punkten Rückstand in die Halbzeitpause. Karolina Kudlacz, Luisa Schulze (die aufgrund Ihrer Körpergröße einige Male mit tollen Zuspielen bedacht wurde) sowie Mette Ommundsen (besonders treffsicher bei Strafwürfen) stellten auf HCL-Seite zudem schnell ihr besonderes Können in dieser Sportart unter Beweis.

 

 

Im dritten Viertel drehte der BBVL allerdings etwas auf und bewies, dass man nicht umsonst in der Bundesliga angesiedelt ist. Da konnte auch die verzweifelte Einwechslung des Maskottchens „Rudi Rebound“ (welcher allerdings gänzlich ohne Korbtreffer blieb) schlimmeres nicht verhindern und so ging es beim Stand von 33:54 für den BBVL in den letzten Spielabschnitt. Der „Unparteiische“, der den Ruf als Heimschiedsrichter wohl nur unter starken Protesten verdient gehabt hätte, tat nun seinerseits alles dafür, um den HCL wieder ins Spiel zu bringen, doch am Ende reichte auch das nicht und die Leipziger Handballmädels mussten sich nach einem tollen Spiel mit 54:68 dem BBVL geschlagen geben. Parallel zum Anwurf des Spiels startete auch die Gemäldeauktion im Internet, in welcher BBVL-Präsidentin Monika Seidel selbstgemalte Gemälde jeder Spielerin zur Verfügung stellte, die ab einem Startgebot von je 100 Euro ersteigert werden können.

 

 

Hier gibts die Bilder des Spiels!

 

 

 

 

Hinweise zur Auktion:

 

Die Auktion findet über eine Plattform auf unserer Homepage im Zeitraum 28.01.2010 (18.00 Uhr) bis 10.02.2010 (22.00 Uhr) statt. Um eine reibungslose Abwicklung zu gewähren und "Spassgeboten" vorzubeugen, ist eine einmalige Anmeldung erforderlich. Sollten Sie bereits an unserer Trikotauktion im Sommer letzten Jahres teilgenommen haben, können Sie diese Zugangsdaten weiterhin verwenden. Das Mindestgebot pro Gemälde beträgt 100,- Euro.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an: Thomas.Klein@hc-leipzig.de

 

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