Cristina Neagu vom Champions-League-Finalisten Oltchim Valcea durfte die beiden noch verbliebenen Mannschaften aus dem ersten Lostopf ziehen. Die von der IHF als beste Nachwuchsspielerin ausgezeichnete Rückraumspielerin wies Spanien der Gruppe A mit Dänemark zu, für Montenegro kommt es zu einem erneuten Auseinandertreffen mit Weltmeister Russland, die das Team von Bojana Popovic während der Qualifikation nicht besiegen konnten. Als zweite Losfee durfte Anja Althaus zur Wahl schreiten. Die Kreisläuferin von Viborg HK zog die Lose aus dem vierten Lostopf und bescherte Gastgeber Dänemark zunächst das Aufeinandertreffen mit Serbien. Anschließend wies Althaus Island der Gruppe mit Russland zu, bevor sie dann Deutschland ein Duell mit den Niederlanden bescherte.
Für Co-Ausrichter Norwegen blieb nur Slowenien, Gegner der DHB-Auswahl in der EM-Qualifikation übrig. Auch Linn-Kristin Riegelhuth hatte ein glückliches Händchen für Deutschland. Die ehemalige Welthandballerin fischte zunächst Frankreich als Gegner ihrer Mannschaft hinaus, ehe dann Schweden in die deutsche Vorrundengruppe gelost wurde. Da Russland als Mannschaft des dritten Lostopfes fest gesetzt war, blieb für Rumänien nur noch die Gruppe mit Ausrichter Dänemark übrig. Zum Abschluss zog dann Spielmacherin Trine Troelsen die Lose des zweiten Lostopfes. Auch die Spielmacherin des FC Midtjylland zog mit der Ukraine das vermeintlichst leichteste Los in die deutsche Gruppe. Kroatien komplettiert die Gruppe B, während Ungarn der Gruppe D zugewiesen wurde.
Quelle: www.hbvf.de
Die Gruppen im Überblick:
Gruppe A - Aalborg:
Spanien, Dänemark, Rumänien, Serbien
Gruppe B - Aarhus:
Montenegro, Kroatien, Russland, Island
Gruppe C - Larvik:
Deutschland, Ukraine, Schweden, Niederlande
Gruppe D - Lillehammer:
Norwegen, Ungarn, Frankreich, Slowenien